Sonderausstellung „Zurück ins Leben“

Im Juli 1945 wurde im Kloster Indersdorf das erste internationale Kinderzentrum in der US-Zone eingerichtet, ein Waisenhaus, in dem jüdische wie nichtjüdische Kinder  und Jugendliche unterschiedlicher Nationen zusammen betreut wurden. Anna Andlauer hat die Geschichte erforscht und eine Ausstellung konzipiert, die seit Sept. 2020 gezeigt wird.

Sonderausstellung „Die Barmherzigen Schwestern in Indersdorf – Unterwegs im Dienst für die Menschen“

Viele Menschen aus Indersdorf und Umgebung haben in den verschiedensten Bereichen mit den Barmherzigen Schwestern zu tun gehabt. Die Sonderausstellung, die von April 2019 bis Sept. 2019 gezeigt wurde,  widmete sich  ihrem Wirken.

Aufgezeigt wurde die Geschichte des Ordens und die Errichtung der Kongregation der Barmherzigen Schwestern in Bayern. Die Ausstellung ging dann auf das Wirken der Schwestern vor Ort ein – die Gründung und Führung der Marienanstalt (1856 – 1938),  ihren Beitrag für die UNRRA (1945 – 1946), die Einrichtung der Schulen (1949 – 1995), des Kindergartens (1949 – 1995), ihr Wirken im Krankenhaus, dem Altenheim und der Sozialstation und letztendlich auch ihre Teilnahme am Leben der Gemeinde.

Das Leben danach / Ha Chaim SheAchare – Die Kinderhäuser Kloster Indersdorf 1945 -1948

Die Ausstellung: „Das Leben danach / Ha Chaim SheAchare“ wurde von Anna Andlauer kuratiert und dokumentiert die Zeit von Juni 1945 bis September 1948 im Kloster Indersdorf. Sie wurde am 20. Januar 2019  in der Universitätsbibliothek in Tel Aviv eröffnet und wurde in Israel an mehreren Ausstellungsorten gezeigt zuletzt im  Januar 2020  im Hadassah Krankenhaus in Jerusalem.

Das 1. Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNRRA) und Ordensfrauen der Barmherzigen Schwestern halfen entwurzelten Kindern und Jugendlichen aus 20 Nationen, viele von ihnen mit verstörenden Erfahrungen in der Schoah und als Häftlinge im Konzentrationslager. Sie fanden im Kloster Indersdorf eine erste beschützende Umgebung.  Zu den Aufgaben der UNRRA  gehörte, die Kinder zu registrieren, physisch und psychisch zu betreuen, für ihre schulische Bildung zu sorgen sowie ihre Emigration oder Repatriierung vorzubereiten.

Nach dem Umzug des Indersdorfer Kinderzentrums nach Prien am Chiemsee im August 1946 entstand anschließend mit einem neuen UNRRA Team  ein Zentrum, das ausschließlich jüdischen Kinderüberlebenden aus Polen, Ungarn und Rumänien – der Dror-Jugendbewegung vorbehalten war. Für die sozialistisch-zionistische Dror-Jugendbewegung war das Kloster Indersdorf eine Zwischenstation auf ihrem Weg nach Erez Israel.

Sonderausstellung „Vivat Hoch“ Die Landwirtschaft

Die Objekte zu der Ausstellung: „Vivat Hoch“ Die Landwirtschaft wurden von Robert Gasteiger und Hans Kornprobst gesammelt. Sie haben die Ausstellung kuratiert, die von April 2018 bis September 2018 im Augustiner Chorherrenmuseum zu sehen war. Zu dieser Ausstellung wurde ein Begleitband erstellt.

Sonderausstelllung „Trachtenschmuck“

Die Objekte zu der Ausstellung: „Trachtenschmuck“ wurden zum größten Teil von Robert Gasteiger und Hans Kornprobst gesammelt. Sie haben auch die Ausstellung kuratiert, die von April 2017 bis September 2017 im Augustiner Chorherrenmuseum zu sehen war. Zu dieser Ausstellung wurde ein Begleitband erstellt.

Sonderausstellung  „Wer’s glaubt …“

Die Objekte zu der Ausstellung: „Wer’s glaubt … Glaube trifft Aberglaube“ wurden zum größten Teil von Robert Gasteiger und Hans Kornprobst gesammelt. Sie haben auch die Ausstellung kuratiert, die von April 2016 bis September 2016 im Augustiner Chorherrenmuseum zu sehen war. Zu dieser Ausstellung wurde ein Begleitband erstellt.

Die Ausstellungen und Publikationen wurden gefördert von: